Zahnzusatzversicherung für Kinder

Zahnzusatzversicherung Kinder

 Zahnzusatzversicherung für Kinder - bereits in frühen Jahren sinnvoll

Wenn es um das Thema Gesundheit geht, kann gar nicht früh genug im Leben ein Bewusstsein für die richtige Lebensweise gewonnen werden. Dies gilt besonders für die Zähne, die bei einer Beschädigung oder einem Verlust im Laufe des Lebens durch kostspieligen Zahnersatz zu ersetzen sind. Bereits Kinder und Jugendliche sind mit Karies und anderen Zahnerkrankungen vertraut, häufig muss eine Zahnspange das natürliche Gebiss in den ersten Jahrzehnten des Lebens formen. In all diesen Bereichen können teure Kosten anfallen, die von den Eltern größtenteils privat zu zahlen sind. Mit dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Kinder und Jugendliche steht eine sinnvolle Alternative zur Absicherung der Kosten bereit...

Häufig halten Eltern den Abschluss einer Zusatzversicherung für ihren Nachwuchs für überflüssig. Es wird argumentiert, dass die Milchzähne des Kindes ohnehin ausfallen und in jungen Lebensjahren mit einem Verfall des natürlichen Gebisses kaum zu rechnen ist. Allerdings wird übersehen, dass bereits bei Kindern und Jugendlichen mit Auswachsen der zweiten Zähne Probleme wie Karies und Parodontose regelmäßig auftreten. Das Einsetzen von hochwertigen Füllungen ist im Jugendalter keine Seltenheit, wobei sich viele Eltern gegen Amalgam wehren. Für Kunststofffüllungen im hinteren Zahnbereich werden teure Zuzahlungen notwendig.

Noch weitreichender ist die Belastung, wenn eine Zahnspange für Kinder oder Jugendliche angefertigt werden muss. Ihr Einsetzen und das jahrelange Tragen ist häufig unvermeidbar, um zu einer geraden Zahnreihe zu gelangen und Zahnprobleme im Erwachsenenalter zu vermeiden. Die Anfertigung der Spange und regelmäßige Kontrollen sind kostspielig und müssen von den Eltern aus privater Tasche gezahlt werden. Hier verwundert es nicht, dass viele Versicherungen spezielle Tarife für Kinder und Jugendliche anbieten, bei denen der Leistungspunkt Kieferorthopädie die wichtigste Rolle spielt.

Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder lohnt sich

Pauschal lässt sich nicht sagen, wann Zahnzusatzversicherungen für Minderjährige geeignet oder ungeeignet sind. Hilfreich ist es, sich im Laufe der Kindheit mit der Zahngesundheit des Nachwuchses zu befassen und einzuschätzen, wie wahrscheinlich Behandlungen bis zur Volljährigkeit notwendig werden.

Beispielsweise können weiche und schlechte Zähne an den Nachwuchs vererbt worden sein, wodurch bereits in den ersten Lebensjahrzehnten viele Behandlungen und hochwertiger Zahnersatz notwendig werden.

Ein wichtiges Wort bei der Entscheidung hat außerdem der behandelnde Zahnarzt. Bei einem regelmäßigen Besuch seiner Praxis lässt sich viel über die Zahngesundheit des Sohnes oder der Tochter erfahren. Dies gilt auch für die Notwendigkeit, früher oder später eine Spange einzusetzen, was sich oft schon zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr zukunftsweisend abschätzen lässt. Auch wenn die Anfertigung einer Zahnspange und die Auswahl von hochwertigem Zahnersatz optional und freiwillig sind, wünschen sich viele Eltern eine optimale Versorgung ihres Nachwuchses. Damit dieser nicht alleine an den Kosten scheitert, ist der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung für Kinder im Zweifelsfall immer anzuraten.

Der Vergleich einer Zahnzusatzversicherung für Kinder ist sinnvoll

Wie bei allen Krankenzusatzversicherungen gibt es auch bei Zahnzusatzversicherungen für Kinder große Unterschiede. Die Auswahl der Tarife ist hierbei nicht so wie bei Erwachsenen, die meisten Versicherungen halten nur einen Spezialtarif für Kinder und Jugendliche bereit. Dies soll nicht heißen, dass die Auswahl gering wäre, stattdessen sind die Tarife vielfältig gestaltet und zeichnen sich durch ein breites Spektrum an Leistungen und Kosten aus.

Je nach Tarifgestaltung liegt der Schwerpunkt auf Vorbeugung und Prophylaxe, der Kostenübernahme für den Zahnersatz über für kieferorthopädische Behandlungen. In welchem Umfang sich die Versicherung an den Kosten beteiligt und welche Einstufung in den kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) hierbei vorausgesetzt wird, weicht für Tarif zu Tarif ab. Ein Vergleich vor dem Vertragsabschluss ist deshalb immer sinnvoll und bewahrt vor falschen Entscheidungen, die schlimmstenfalls doch zu teuren Zuzahlungen aus privater Tasche führen.

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Der Tarifvergleich selbst lässt sich schnell und unabhängig über das Internet durchführen. Ein Tarifrechner zeigt Ihnen binnen weniger Minuten auf, bei welchen Versicherungen Sie Leistungen nach Maß erwarten, wobei die Auswertung nach Kosten gestaffelt erfolgt. Nehmen Sie nach dieser Analyse einfach Kontakt mit den besten zwei bis drei Versicherungen auf und lassen Sie sich ein Angebot für die Zahnzusatzversicherung für Kinder unterbreiten. Auf dieser Basis können Sie abschließend entscheiden, welcher Tarif Sie in Leistungen und Kosten vollends überzeugt.

Zahnzusatzversicherung Kinder Leistungen

Wichtige Leistungen bei einer Zahnzusatzversicherung für Kinder

Zähne und Kiefer von Kindern und Jugendlichen sind nicht mit Erwachsenen zu vergleichen, dementsprechend ergeben sich andere Schwerpunkte bei der Zahnbehandlung, für den Zahnersatz oder für kieferorthopädische Eingriffe. Dies zeigt sich auch bei den Tarifen, die von Versicherungen speziell für Minderjährige angeboten werden. Im Folgenden sollen die wichtigsten Leistungselemente dargestellt werden, die Spezialtarife für Kinder auszeichnen. Je nach Versicherung und Tarif lässt sich beim Vertragsabschluss auf einzelne dieser Bereiche ein Schwerpunkt setzen, um zu einer maßgeschneiderten Absicherung der Zahngesundheit zu gelangen.

Häufig gestellte Fragen zur Zahnzusatzversicherung für Kinder

Einen pauschal besten Zeitpunkt für den Abschluss der Versicherung gibt es nicht. Empfehlenswert ist dennoch, sich vor Ende des 6. Lebensjahr des Kindes für den Abschluss zu entscheiden. Die finanziell attraktivste Entscheidung ist, sich bereits bei der Geburt oder in ihrem Vorfeld zum Abschluss der Zahnzusatzversicherung zu entschließen. Zwar kann hier noch nicht eingeschätzt werden, in welchem Umfang Leistungen während Kindheit und Jugendzeit benötigt werden. Die Beiträge aller Versicherungen sind zu diesem Zeitpunkt jedoch unschlagbar günstig.

Üblich ist ein Abschluss im 3. oder 4. Lebensjahr des Kindes, auch wenn die Milchzähne in diesem Alter naturgemäß nicht erhalten werden sollen. Stattdessen rückt der Bereich Kieferorthopädie in den Fokus, wobei schon in den ersten Jahren eine Einschätzung über eventuelle Eingriffe durch Spangen & Co. möglich wird. Manche Versicherungen weigern sich, bei einem Abschluss nach dem 5. oder 6. Lebensjahr Kosten für eine Zahnspange oder kieferorthopäische Eingriffe zu übernehmen. Das Argument ist, dass diese in den Vorjahren abschätzbar waren und die Versicherungsnehmer im Wissen um diese Risiken den Vertrag abgeschlossen haben. Um solche Streitigkeiten zu vermeiden, wird der Abschluss zwischen dem 0. und 4. Lebensjahr zum besten Zeitpunkt.

Die gesetzliche Krankenversicherung leistet einen Zuschuss für kieferorthopädische Behandlungen, allerdings sind diese nach dem gesetzlichen Leistungskatalog begrenzt. So werden die sogenannten vertragszahnärztlichen Kosten während der Behandlung zu 80 % übernommen, den verbleibenden Anteil müssen Eltern aus ihrem privaten Geldbeutel bezahlen. Manche Krankenkassen bieten auf freiwilliger Basis an, die Kostenlücke zu schließen, sofern eine erfolgreiche Heilphase durchgeführt wurde und das Kind seine Spange regelmäßig getragen und gepflegt hat. Da es sich um eine freiwillige Leistung handelt, muss diese nicht für die nächsten Jahre aufrechterhalten bleiben, schlimmstenfalls bleiben Sie doch auf den Kosten sitzen.

Selbstverständlich muss es sich für eine Kostenübernahme um medizinisch notwendige Maßnahmen handeln, die von einem Zahnarzt oder dem Kieferorthopäden bestätigt werden. Kommt es beispielsweise im Jugendalter zu einem Unfall und die Zähne im Kiefer müssen aus ästhetischen Gründen neu eingesetzt und gerichtet werden, ist keine Kostenübernahme von den Krankenkassen zu erwarten. Spätestens hier zahlt es sich aus, rechtzeitig in einen privaten Tarif der Zahnzusatzversicherung investiert zu haben.

Bei Kindern und Erwachsenen liegen unterschiedliche Risiken vor, was die Zahngesundheit und hiermit verbundene Behandlungen anbelangt. So ist es bis zur Volljährigkeit kaum zu erwarten, dass ein Kind nach den Milchzähnen auch zweite Zähne verliert, wodurch hochwertiger, dauerhafter Zahnersatz nicht benötigt wird. Auch Wurzelbehandlungen und vergleichbare Eingriffe sind im Kinder- und Jugendalter sehr selten, bei Tarifen für Erwachsene jedoch sehr wichtig.

In jungen Jahren rücken neben einfachem Zahnersatz kieferorthopädische Eingriffe in den Vordergrund, um zu einer ästhetischen und geraden Zahnreihe beizutragen. Jedes zweite Kind in Deutschland wird bis zu seinem 18. Lebensjahr kieferorthopädisch behandelt, in vielen Fällen muss dauerhaft eine Zahnspange getragen werden. Eine Zahnversicherung für Kinder deckt diesen und weitere Bereiche gezielt ab, damit die teuren Kosten im Bereich Kieferorthopädie nicht privat von den Eltern bezuschusst werden müssen. Umgekehrt sind kieferorthopädische Behandlungen als Tarifelement für Erwachsene kaum anzutreffen bzw. müssen teurer als Zusatzbaustein mit abgesichert werden.

Die Zahnzusatzversicherungen für Kinder und Jugendliche sind Spezialtarife, deren Laufzeit im Regelfall bis zum 18. Lebensjahr geht. Da eine Zahnversicherung auch im Erwachsenenalter eine sinnvolle Investition ist, möchten die meisten Versicherungsnehmer den Schutz fortsetzen und an den neuen Lebensabschnitt anpassen. Hierbei haben sich zwei Varianten etabliert, wie Versicherungen mit diesen Wünschen umgehen.

In vielen Fällen muss ein vollkommen neuer Vertrag abgeschlossen werden, ein fließender Übergang zwischen einem Kinder- und einem Erwachsenentarif ist nicht möglich. Natürlich ist der Versicherte nicht verpflichtet, als Erwachsener bei der gleichen Versicherung einen Tarif abzuschließen, wo dessen Schutz bis zur Volljährigkeit bestand. In der zweiten Variante ist es möglich, dass der Kindertarif in einen Erwachsenentarif übergeht. In diesem Fall wird der Vertrag einfach umgewandelt, die gebotenen Leistungen umfassen dann in Bereichen wie Zahnersatz oder Zahnbehandlung den Erwachsenenstandard der Versicherung. Eventuell ist auch eine Verbesserung möglich, beispielsweise wenn Tarife im Bereich Komfort oder Premium gewünscht sind.

Sollte der Nachwuchs kurz vor der Volljährigkeit stehen, ist ein direkter Kontakt zur Versicherung und der Blick in die Vertragsunterlagen empfehlenswert. Hierdurch zeigt sich am schnellsten, wie es nach dem 18. Lebensjahr weitergeht und ob eventuell eine Kündigung des Kindervertrags notwendig wird, damit sich dieser nicht automatisch im Erwachsenenalter verlängert.

Die meisten Versicherungen stellen Gesundheitsfragen, wenn es um die Absicherung von Erwachsenen geht. Hierdurch soll abklärt werden, ob bereits ein oder mehrere Zähne fehlen und wie generell der Zustand des natürlichen Gebisses ist. Eine solche Gesundheitsprüfung entfällt bei Kindern. Hier geht die Versicherung von einem guten Zustand der Zähne aus, da sich das Kind noch im Wachstum befindet und häufig die zweiten Zähne erst sukzessive während der ersten Jahre der Vertragslaufzeit entstehen. Einschränkungen oder Risikozuschläge müssen in dieser Hinsicht deshalb kaum befürchtet werden.

Bei der Zahnzusatzversicherung für Kinder verhält es sich wie mit vielen Zusatzversicherungen der privaten Krankenversicherung, die für Erwachsene abgeschlossen werden. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich im Regelfall über ein Jahr und wird automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Das Versicherungsjahr muss hierbei nicht zwingend mit dem Kalenderjahr übereinstimmen.

Die reguläre Kündigung der Zusatzversicherung für Kinder muss mit einer Frist von drei Monaten schriftlich erfolgen. Endet das Versicherungsjahr beispielsweise am 31. Dezember, muss der Versicherung die Kündigung am 30. September vorliegen. Die Kündigung ist von einem Elternteil als Versicherungsnehmer zu verfassen und zu unterschreiben, der Begünstigte ist schließlich noch minderjährig. Ein Grund muss für die reguläre Kündigung nicht angegeben werden.

Ausnahme von der obigen Regelung stellt die Beanspruchung eines Sonderkündigungsrechtes dar. Mit diesem kann der Versicherungsnehmer den Vertrag auch im laufenden Versicherungsjahr mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Um das Sonderkündigungsrecht nutzen zu können, muss ein spezielles Vertragsereignis eingetreten sein. Zu den wichtigsten Ereignissen gehören eine angekündigte Beitragserhöhung seitens der Versicherung oder die Anpassung der Leistungen in einem bestehenden Vertrag. Im Unterschied zur regulären Kündigung muss im Kündigungsschreiben der entsprechende Grund angegeben werden.