Ambulante Zusatzversicherung

Ambulante Zusatzversicherung

Ambulante Zusatzversicherung - vermeiden Sie teure Zuzahlungen!

Die gesundheitliche Absicherung in Deutschland ist über die letzten Jahrzehnte stetig teurer geworden, gerade Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung müssen für immer mehr Leistungen Zuzahlungen aus eigener Tasche entrichten. Krankenkassen rechnen ausschließlich nach dem gesetzlichen Leistungskatalog ab, der in vielen medizinischen Bereichen nur eine grundlegende Gesundheitsvorsorge absichert. Dabei sind moderne Untersuchungen und Behandlungsformen häufig unverzichtbar, um eine korrekte Diagnose zu stellen oder den Handlungsverlauf zu beschleunigen.

Lediglich Mitglieder der privaten Krankenversicherung (PKV) können anfallende Zusatzkosten an ihre Versicherung weitergeben, den meisten gesetzlich Versicherten bleibt die Wechselmöglichkeit in einen Volltarif der PKV jedoch verwehrt. Hier hilft die ambulante Zusatzversicherung weiter, die von vielen Versicherungen in Deutschland als Sondertarif für Kassenmitglieder angeboten wird. Mit dieser Krankenzusatzversicherung lässt sich das Leistungsniveau für ärztliche Behandlungen, Medikamente und vieles mehr auf das Niveau eines Privatversicherten heben, ohne einen Volltarif der PKV abschließen zu müssen.

Für wen ist die ambulante Zusatzversicherung sinnvoll?

Der Abschluss eines Tarifs über die ambulante Zusatzversicherung lohnt ausschließlich für die Mitglieder der GKV, also gesetzlich Versicherte. Diese sind regulär über eine Krankenkasse abgesichert, von der lediglich eine Kostenübernahme nach dem gesetzlichen Leistungskatalog zu erwarten ist. Ähnlich wie bei anderen Versicherungen, beispielsweise der Unfallversicherung, empfiehlt sich die Ergänzung der Leistungen aus dem gesetzlichen Sozialversicherungssystem durch einen privaten Schutz.

Um von einem Tarif dieser Art zu profitieren, muss der Versicherungsnehmer nicht erwerbstätig sein. Häufig sind der Ehepartner oder der Kinder über den Vorstand des Haushaltes familienversichert und zahlen keine eigenen Beiträge. Für gesonderte Leistungen müssen sie jedoch auch private Zuzahlungen leisten, diese Kosten können an eine private Krankenversicherung als ambulante Zusatzversicherung abgegeben werden.

Für Privatversicherte lohnt der Zusatzschutz im Regelfall nicht, da diese einen Volltarif bei ihrer Versicherung abgeschlossen haben. Sollten dessen Leistungen den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügen, was beispielsweise beim Basistarif eintreten kann, ist eher über eine Erweiterung des bestehenden Volltarifs nachzudenken. Der gesonderte Abschluss einer privaten, ambulanten Zusatzversicherung im gleichen Haus oder bei einer anderen Versicherung ist unüblich.

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Lohnt sich ein Vergleich für die Zusatzversicherung?

Wie bei allen Zusatzversicherungen der privaten Krankenversicherung gibt es im ambulanten Bereich große Unterschiede, was die einzelnen Tarife anbelangt. Fast jede Versicherung in Deutschland bietet ein oder mehrere Tarife dieser Art an, die sich in vielen Aspekten voneinander abgrenzen. Zu den wichtigsten Elementen dieser Art gehören:

  • Abgesicherte Leistungen im ambulanten Bereich
  • Vollständige oder anteilige Absicherung der Leistungen
  • Pauschal-Tarife oder Kombinierbarkeit nach dem Baukasten-System
  • Höhe der monatlich zu zahlenden Beiträge
  • Obergrenze der Kosten für ambulante Leistungen

Bei der ambulanten Zusatzversicherung handelt es sich zudem um eine Tarifart, bei der im Regelfall eine Gesundheitsprüfung durchgeführt wird. Der potenzielle Versicherungsnehmer muss bei der Antragstellung Fragen zu seiner Gesundheit und ambulanten Behandlungen der letzten Jahre beantworten. Abhängig von diesen Antworten nimmt die Versicherung eine Einschätzung persönlicher Risiken vor, was sich auf den Beitrag auswirkt. Da jede Versicherung den vorliegenden Gesundheitszustand etwas anders bewertet, ergeben sich zwangsläufig Unterschiede in der Beitragshöhe.

Alleine ein sachlicher und rechnerischer Vergleich schafft hier einen vollständigen Überblick, welche Tarife des deutschen Versicherungsmarktes den eigenen Bedürfnissen wirklich entsprechen. Wichtig ist hierbei im Vorfeld festzulegen, welche Leistungen unbedingt benötigt werden und für welche Behandlungen, Heilmittel oder Medikamente eine Kostenerstattung gewünscht wird. Unter diesen Voraussetzungen wird der rechnerische Vergleich aufzeigen, bei welchen Versicherungen Tarife mit möglichst niedrigen Kosten zu finden sind.

Ambulante Zusatzversicherung Leistungen

Leistungen der ambulanten Zusatzversicherung

Ambulante Behandlungen erstrecken sich von einfachen Maßnahmen eines Allgemeinmediziners oder Hausarztes bis zu komplizierten Eingriffen durch einen Facharzt. So vielseitig wie die medizinischen Fachrichtungen und Behandlungsmaßnahmen sind auch die Leistungsfelder, in denen durch eine private, ambulante Zusatzversicherung Kosten übernommen werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Leistungsbereiche aufgezeigt, die standardmäßig in einem Tarif dieser Art zu finden sind oder als Teil eines Baukasten-Systems in den persönlichen Schutz übernommen werden können.

Gesundheitsvorsorge

Ob gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherung - sämtlicher Träger von Gesundheitskosten sind daran interessiert, dass ihre Mitglieder möglichst lange gesund bleiben. Die Früherkennung von Symptomen...

Schutzimpfungen

Der Schutz vor Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern ist für einen gesunden Organismus essenziell, der in verschiedenen Lebenssituation immer neuen Risiken ausgesetzt ist. Dies gilt nicht nur für die jährliche Grippewelle oder...

Alternative Behandlungen

Viele Patienten in Deutschland sind mit chronischen Beschwerden vertraut und haben eine jahrelange Odyssee bei verschiedenen Fachärzten hinter sich. Viele haben die Hoffnung in die klassische Schulmedizin verloren und wenden sich...

Arznei-, Heil- und Verbandmittel

Wenn es um die ambulante Behandlung von Patienten geht, wird häufig nur an den klassischen Arztbesuch gedacht. Die Kostenübernahme von Zuzahlungen, die bei dessen Sonderbehandlungen anfallen, sind jedoch nur ein Aspekt ambulanter...

Hilfsmittel (Sehhilfen, Hörhilfen)

Neben klassischen Arznei- und Verbandmitteln nehmen Seh- und Hörhilfen eine Sonderrolle im Bereich der medizinischen Hilfsmittel ein. Während Verbände, Strümpfe oder Massagen oft für einen begrenzten Zeitraum gewährt werden und einen...

Praxisgebühr

Das Thema Praxisgebühr hat viele Bundesbürger über Jahre hinweg bewegt und stellte eine große Kostenbelastung dar. Pro Quartal mussten 10 Euro bar für den erstmaligen Arztbesuch eines gesetzlich Versicherten gezahlt werden, anderen Ärzten...

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Der gesetzliche Leistungskatalog und seine finanziellen Auswirkungen

Wenn ein Arzt eine Behandlung durchführt oder ein Medikament gekauft werden muss, ist die Preisgestaltung von Ärzten und Apotheken nicht vollkommen frei. Für die Abrechnung müssen sich Kassenärzte an die Verordnung ihrer Berufsbranche halten, die eindeutig vorgibt, mit welchem Kostenpunkt eine bestimmte Behandlung angesetzt werden darf. Da sich die gesetzliche Krankenversicherung aus den Beitragseinnahmen der Erwerbstätigen in Deutschland finanziert, muss wirtschaftlich mit den vorhandenen Mitteln umgegangen werden. Schließlich wünscht sich kein Arbeitnehmer in Deutschland, dass ihm vom Bruttolohn ein hoher Anteil für die Krankenversicherung abgezogen wird...

Aus diesem Grund überprüft der Gesetzgeber regelmäßig in Absprache mit Ärzte und Gesundheitsverbänden, welche Leistungen eine sinnvolle Gesundheitsvorsorge darstellen und wie teuer diese sind. Da durch den medizinischen und technischen Fortschritt viele Leistungen immer teurer werden und die Beiträge nicht übermäßig steigen sollen, werden immer wieder Leistungselemente aus dem gesetzlichen Leistungskatalog herausgestrichen. Der Patient hat bei solchen Leistungen die Wahl: Entweder verzichtet er auf die entsprechende Untersuchung bzw. Behandlung, oder er zahlt freiwillig privat aus seiner Geldbörse diese Zusatzkosten.

Die Folge dieser Regelung ist, dass sich immer mehr gesetzliche Versicherte wichtige Untersuchungen oder Heilmittel nicht mehr leisten können. Obwohl bestimmte Behandlungen oder Medikamente eine Verbesserung versprechen, fehlt einfach das Geld, wenn die entsprechende Leistung nicht durch den gesetzlichen Leistungskatalog abgedeckt ist. Die ambulante Zusatzversicherung wird hier zur hervorragenden Alternative. Für wenige Euro im Monat lassen sich mit diesem Zusatzschutz diverse Leistungen aus dem ambulanten Bereich einfach an eine Versicherung abgeben.

Häufig gestellte Fragen zur ambulanten Zusatzversicherung

Brillen und andere Sehhilfen wie Kontaktlinsen gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln, die im Laufe eines Lebens von gesetzlich Versicherten benötigt werden. Brillen gehören aktuell nicht zum gesetzlichen Leistungskatalog und werden mit ihren Kosten nur in Ausnahmefällen durch die Krankenkasse übernommen. Zu diesen Ausnahmen gehören Kinder und Jugendliche bis zu 18. Lebensjahr sowie Person, die medizinisch feststellbar unter einer extremen Sehschwäche leiden. Zuzahlungen erfolgen in diesen Fällen durch Festbeträge und ausschließlich für die Gläser, das Brillengestell muss aus eigener Tasche gezahlt werden.

Die genauen Leistungsfälle, in denen die Versicherung die Kosten für eine Behandlung oder ein Heilmittel übernimmt, sind eindeutig durch den Tarif und abgeschlossenen Vertrag geklärt. Damit bei einer abgesicherten Leistung tatsächlich eine Übernahme der Kosten stattfindet, muss der Versicherung die entsprechende Rechnung im Original vorgelegt werden.

In der Praxis wird der Arzt eine bestimmte Behandlung vorschlagen, für die der Patient zusätzlich zahlen muss. Diese Leistung wird direkt in Rechnung gestellt und beispielsweise bar oder mit EC-Karte bezahlt. Die Originalrechnung wird der Versicherung anschließend eingereicht, diese prüft die Anrechenbarkeit gemäß des Tarifes. Im positiven Fall wird der entsprechende Betrag erstattet und dem Versicherungsnehmer auf sein Konto überwiesen.

Eine Wartezeit ist bei dieser Zusatzversicherung üblich, bei den meisten Tarifen beträgt sie drei Monate. Dies ist sinnvoll, da die Versicherung ausschließen möchte, dass der Antragsteller die ambulante Zusatzversicherung erst bei tatsächlich vorliegenden Beschwerden abschließt.

Allerdings kann je nach Versicherung und Tarif von dieser Regelung abgewichen werden. Bestätigt beispielsweise der behandelnde Arzt, dass der Patient kerngesund ist, können Versicherungen auf Anrechnung einer Wartezeit verzichten. Sollte Symptome und Beschwerden in einzelnen Bereichen vorliegen, kann gezielt für diese eine Wartezeit ausgesprochen werden.

Pauschal gibt es für die ambulante Zusatzversicherung keine Obergrenze, allerdings können einzelne Bereiche des abgeschlossenen Tarifs mit Begrenzungen in den Erstattungskosten daherkommen. Dies gilt vor allem für Bereiche wie die Brillenversicherung oder die Kostenübernahme für den Heilpraktiker, die beliebte Tarifelemente der ambulanten Zusatzversicherung darstellen. Bei vielen Versicherungen wird im Tarif vorgegeben, welche Summe maximal innerhalb eines Jahres für Behandlungen oder Hilfsmittel dieser Art angefragt werden kann.

Eine andere Form der Erstattungsgrenze ergibt sich prozentual. So muss die Zusatzversicherung nicht jede Behandlungsmaßnahme in vollem Umfang übernehmen. Bei günstigeren Tarifen erfolgt die Erstattung nur anteilig, beispielsweise in Höhe von 70 oder 80 Prozent. Dies muss nicht pauschal für alle Leistungselemente solcher Zusatzversicherungen gelten. Branchenüblich ist beispielsweise die anteilige Erstattung für Heilpraktikerkosten, während in allen anderen Bereichen die volle Übernahme der ambulanten Kosten zugesichert wird.

Die Gesundheitsprüfung ist bei vielen Versicherungen und Tarifen üblich. Im Rahmen dieser Überprüfung haben Antragsteller einige Fragebögen rund um ihre gesundheitliche Situation der letzten Jahre auszufüllen. Die Versicherungen erfahren hierbei, ob eine regelmäßige Behandlung bestimmter Beschwerden vorlag und ob deshalb auch in Zukunft mit diversen ambulanten Kosten zu rechnen ist. Im Extremfall kann die Gesundheitsprüfung dazu führen, dass der Versicherung die Absicherung des Antragstellers finanziell zu riskant ist und es zu einer Ablehnung des Gesuchs kommt.

Über die letzten Jahre sind deutlich mehr Tarife auf dem Versicherungsmarkt zu finden, die bewusst auf Gesundheitsfragen verzichten. Der Vertragsabschluss kommt in jedem Fall zustande und der Versicherte kann sich über die Leistungen des gewünschten Tarifs freuen. Ein genauer Blick auf solche Tarife ist allerdings empfehlenswert, da ein sehr starkes Leistungsspektrum und eine umfassende Kostenübernahme möglicherweise nur mit einer Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden kann. Einige Versicherungen lassen sich das Entgegenkommen mit Verzicht auf die Gesundheitsfragen auch bezahlen, sprich die Versicherungsprämie ist etwas höher.

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