Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung Vergleich - starke Leistungen zu individuellen Konditionen

Wie wichtig die eigene Gesundheit ist, zeigt sich oftmals erst beim Auftreten von Krankheiten und Beschwerden. Neben den gesundheitlichen Problemen wird eine Behandlung häufig zur finanziellen Herausforderung, da sich die Krankenkassen alleine am gesetzlichen Leistungskatalog orientieren und für viele Behandlungsmaßnahmen keine Kosten übernehmen. Teure Zuzahlungen sind vielen Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vertraut, ihre Beiträge müssen sie dabei alleine am monatlichen Einkommen orientiert zahlen. Mit dem Wechsel in einen Volltarif der privaten Krankenversicherung (PKV) lassen sich die Leistungen zur gesundheitlichen Absicherung nach Ihren Vorstellungen abschließen, wobei sich die Beiträge alleine an Ihren persönlichen Dispositionen orientieren.

Der Wechsel in einen Volltarif steht nicht jedem Versicherungspflichten in Deutschland offen und hängt vom Einkommen oder der Berufsgruppe ab. Ist die Wechselmöglichkeit jedoch gegeben, lassen sich attraktive Leistungen für all Ihre gesundheitlichen Wünsche in einem Tarif vereinen. Zu den Stärken der PKV gehört beispielsweise die Kostenübernahme für Medikamente, Brillen oder kostspielige Behandlungen, die Sie sonst privat zahlen müssten. Auch hochwertiger Zahnersatz, die freie Klinikwahl und die Unterbringung im Einzelzimmer eines Krankenhaus sind mögliche Leistungen. Manche von ihnen lassen sich durch eine private Krankenzusatzversicherung absichern, die jedoch zusätzlich neben den Beiträgen zur GKV zu bezahlen sind. Ein Volltarif der PKV ersetzt hingegen die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse vollständig.

PKV-Leitfaden

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Wartezeiten bei der PKV

Wartezeiten sind in der privaten Krankenversicherung üblich und erstrecken sich im Regelfall über mehrere Monate. Kommt es in dieser Phase zu einer Erkrankung, müssen die Behandlungskosten aus eigener Tasche gezahlt werden. Gerade wer durch chronische Beschwerden auf eine regelmäßige Behandlung angewiesen ist oder vor einer Entbindung steht, sollte den Zeitpunkt eines Wechsels in die PKV genau abpassen. Einige Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise darf bei einem Unfall mit der vereinbarten Kostenübernahme der Versicherung ohne Wartezeit gerechnet werden.

Eine branchenübliche Möglichkeit, die Wartezeit zu umgehen, ist das Vorlegen eines sogenannten Wartezeit-Attests. Hierfür nimmt ein Arzt eine umfassende Untersuchung vor und bestätigt der Versicherung, dass keine ernsthaften Erkrankungen vorliegen. In diesem gesunden Zustand darf von Anfang an mit Leistungen aus der privaten Krankenversicherung gerechnet werden. Falls sich bei der Untersuchung Schwächen und Symptome in einzelnen Gesundheitsbereichen zeigen, kann die Wartezeit eventuell auf diese bezogen werden und ansonsten eine direkte Übernahme der Kosten erwartet werden.

Private Krankenversicherung für Selbständige

Selbstständige und Freiberufler können sich uneingeschränkt für den Wechsel in die private Krankenversicherung entscheiden, da sie nicht der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen. Da kein Arbeitgeber gegeben ist, müssen sie die Beiträge komplett aus eigener Tasche bezahlen. Ausnahme stellen Künstler und Publizisten dar, die über die Künstlersozialkasse versichert sind und hierdurch der Versicherungspflicht unterliegen.

Ob ein Wechsel in die PKV lohnt, muss nach individuellem Ermessen festgestellt werden, wobei das monatliche Einkommen entscheidend ist. Je höher die Einnahmen des Selbstständigen sind und je größer der Wunsch nach einer starken gesundheitlichen Absicherung ausfällt, umso ratsamer ist der Wechsel zu einem privaten Anbieter.

Private Krankenversicherung für Studenten

Zu Beginn ihres Erststudiums haben Studierende die Möglichkeit, ohne weitere Voraussetzungen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Viele Versicherungen halten Tarife und Angebote speziell für diese Zielgruppe bereit, die aufgrund ihres jungen Lebensalters und guten Gesundheit ein geringes Risiko für den Versicherer darstellen. Die Beiträge solcher Tarife fallen entsprechend niedrig aus und helfen dem Studenten dabei, die Alltagskosten während der Studienzeit attraktiver zu gestalten. Wird das Studium beendet und der Studierende geht in den Angestelltenstatus über, tritt die Versicherungspflicht ein und ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ist unvermeidlich. Falls der Student kein bzw. ein geringes Einkommen erzielt und die Eltern sind gesetzlich Versicherte, bleibt die Familienversicherung bis zum 25. Lebensjahr bestehen, so dass der Wechsel in die PKV finanziell betrachtet nicht lohnt.

Private Krankenversicherung für Beamte

Für Beamte ist der Wechsel in die PKV aufgrund der Beihilfe-Regelung empfehlenswert. Anders als bei Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse wird der Beamte mit einem privaten Volltarif beihilfeberechtigt. Mit dieser Beihilfe beteiligt sich der Dienstherr an diversen Kosten für Behandlungen, Medikamente & Co., so dass die Krankenversicherung nur noch eine Versicherungslücke zu schließen hat.

Hierdurch fallen die Beiträge attraktiver als bei klassischen Angestellten aus, zudem bringen Beamte aufgrund ihres Arbeitsumfelds wenige Berufsrisiken in den Vertrag mit hinein. Der Abschluss privater Tarife durch Beamte ist deshalb obligatorisch.

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Private Krankenversicherung für Kinder

Die Absicherung von Kindern hängt vom Versicherungsstatus der Eltern ab. Sofern beide Elternteile gesetzlich bzw. privat versichert sind, erhält auch das Kind den gleichen Versicherungsschutz. Ist ein Elternteil privat und das andere gesetzlich versichert, kommt es auf die Einkommenshöhen an. Eine private Absicherung des Kindes ist möglich, wenn der Privatversicherte das höhere Einkommen erzielt und zudem über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Eine freie Wahl zwischen dem gesetzlichen und privaten System ist gegeben, wenn beide Elternteile nicht miteinander verheiratet sind. Hier gelten die gleichen Überlegungen wie bei der Absicherung von Familien. Da private Anbieter keine Familienversicherung anbieten, ist der Wechsel eines Kindes in die PKV weniger aus finanziellen und mehr aus leistungstechnischen Gründen sinnvoll.

Private Krankenversicherung für Familien

Für Familien ist der Wechsel in die privater Krankenversicherung genau zu kalkulieren, da es im privaten System keine Familienversicherung gibt. Jedes Familienmitglied benötigt in der PKV einen eigenen Vertrag mit individuellem Leistungsspektrum, wodurch jeweils ein eigener Monatsbeitrag anfällt. Dies sieht im gesetzlichen System anders aus, Familienmitglieder ohne Einkommen werden beim Hauptverdiener beitragsfrei mitversichert. Bei einem hohen Einkommen und einer kleinen Familie kann sich der Wechsel in die PKV dennoch finanziell lohnen. Außerdem muss beim Vergleichen der Tarife und Anbieter nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehen, sondern eine leistungsstarke Absicherung gewünscht sein, die nur die PKV bietet.

Private Krankenversicherung Vergleich: Den besten Tarif finden

Auf dem deutsche Versicherungsmarkt sind Dutzende Anbieter mit Hunderten Tarifen zu finden, um Ihnen eine Absicherung nach Maß zu ermöglichen. Die einzelnen Tarife unterscheiden sich in den gebotenen Leistungen und Beiträgen erheblich, außerdem bewertet jede Versicherung Ihre Gesundheit als Grundlage für die Beitragsberechnung etwas anders. Wie bei allen Versicherungen im gesundheitlichen Bereich ist ein Vergleich deshalb dringend anzuraten, um die individuell besten Leistungen zu einem fairen Monatsbeitrag zu finanzieren.

Eine einfache Möglichkeit, die vielfältigen Angebote zu vergleichen, bietet Ihnen unser PKV-Tarifrechner! Mit diesem können Sie sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick über die Versicherungslandschaft im Bereich PKV verschaffen. Geben Sie hierfür grundlegende Informationen zu Ihrer Person und Ihrem Gesundheitszustand ein und erfahren Sie direkt hiernach, welcher Anbieter Ihnen unter diesen Umständen eine Versicherung zu welchem Beitrag anbietet. Durch das Hinzufügen oder Herausnehmen einzelner Leistungselemente erfahren Sie zudem, welche Zusammenstellung eines Tarifs sich für Sie besonders lohnt.

Bedenken Sie, dass der Vergleich online die explizite Gesundheitsprüfung der jeweiligen Versicherung nicht ersetzt. Wie diese ihre gesundheitlichen Zustand genau einschätzt und in den Beitrag einfließen lässt, zeigt sich erst bei der konkreten Antragsstellung. Dennoch gibt Ihnen unser PKV-Vergleich einen grundlegenden Überblick, welche Anbieter und Tarife Ihren Ansprüchen am ehesten entsprechen und eine kostengünstige Absicherung Ihrer Gesundheit ermöglichen.

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Vor- und Nachteile der PKV

Private Krankenversicherung Leistungen

Leistungen der PKV?

Für die meisten Interessenten sind beim Wechsel zu einem privaten Anbieter die starken Versicherungsleistungen ausschlaggebend. Tarife gehen oft weit über die Absicherung des gesetzlichen Leistungskatalogs heraus und verschonen den Versicherten vor teuren Zuzahlungen. Im Folgenden sollen die wichtigsten dieser Spezialleistungen aufgezeigt werden, die sich durch den Wechsel zu einem privaten Versicherer abschließen lassen. Hierbei gilt selbstverständlich, dass alle aus der gesetzlichen Krankenversicherung gewohnten Leistungen im Volltarif der PKV zu finden sind und ihr Versicherungsschutz stets über diesen hinausgeht.

So funktioniert die Kostenabrechnung und Beitragsrückerstattung in der PKV

Die Abrechnung in der PKV ist grundlegend anders als bei gesetzlichen Krankenkassen. Für die erbrachten Leistungen eines Arztes bzw. Medikamente in der Apotheke wird Ihnen eine Rechnung ausgestellt, die Sie beispielsweise direkt bar oder per EC-Karte in der Praxis bezahlen. Die Rechnungen reichen Sie anschließend einzeln oder gesammelt bei Ihrer privaten Krankenversicherung ein, wo diese geprüft und mit Ihrem abgeschlossenen Tarif abgeglichen werden. Sofern die erbrachten Leistungen des Arztes durch Ihre Versicherung abgedeckt werden, findet eine anteilige oder vollständige Rückerstattung des Rechnungsbetrags auf Ihr Konto statt.

Bei hohen Rechnungssummen und regelmäßigen Arztbesuchen kann es zu einer großen Belastung für das private Konto werden, regelmäßig in Vorkasse zu gehen. Hier gibt es einen Ausweg, da der gestellte Rechnungsbetrag im Regelfall mit einer Frist von zwei Wochen zu überweisen ist. Wer die Rechnungen direkt bei seiner Krankenversicherung einreicht, kann auf eine Erstattung des Rechnungsbetrags binnen der zweiwöchigen Frist hoffen. Hierdurch wird das eigene Konto nicht immer wieder unnötig belastet.

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Häufig gestellte Fragen zur PKV

Ein Wechsel in die PKV kommt für alle Erwerbstätigen infrage, die sich stärkere Versicherungsleistungen als bei einer gesetzlichen Krankenkasse wünschen. Sofern die Wechselvoraussetzungen erfüllt sind, beispielsweise eine ausreichende Einkommenshöhe oder die richtige Berufsgruppe, können alle Interessenten von stärkeren Leistungen der privaten Anbieter profitieren.

Finanziell weniger lohnenswert wird der Wechsel, je größer die Familie des Versicherungsnehmers ist. Anders als bei gesetzlichen Krankenkassen kennt die PKV keine Familienversicherung, für jedes einzelne Familienmitglied muss deshalb ein eigenständiger Vertrag mit separaten Monatskosten aufgesetzt werden. Mit Ehepartnern und mehreren Kindern wird die Absicherung schnell teurer als bei einer gesetzlichen Krankenkasse, allerdings werden hierfür auch stärkere Leistungen geboten.

Der Zugang zu einem Volltarif der privaten Krankenversicherung entsteht entweder durch die Berufsgruppe oder über die Einkommenshöhe. Während klassische Angestellte pflichtversichert sind und bei einer gesetzlichen Krankenkasse bleiben müssen, sind Selbstständige, Freiberufler und Beamte freiwillig versichert. Diese können zu jedem Zeitpunkt ihrer Berufsausübung über den Verbleib in der GKV oder einen Wechsel in die PKV entscheiden. Auch Studenten steht in den ersten Wochen ihres Erststudiums eine private Absicherung während der Studienzeit offen.

Angestellten ist der Zugang zu Volltarifen der PKV möglich, wenn das erzielte Bruttojahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese wird jährlich vom Gesetzgeber neu festgelegt, im Jahr 2016 lag sie bei 56.250 Euro. Erzielt ein Arbeitnehmer ein höheres Bruttojahreseinkommen, kann er nach einem Jahr Wartezeit einen Tarif der PKV abschließen. Das Überschreiten der Grenze muss jedes Jahr bestätigt werden, durch ihren sukzessiven Anstieg kann eine Rückkehr zu einer gesetzlichen Krankenkasse zwangsläufig notwendig werden.

Nein, im Unterschied zu gesetzlichen Krankenkassen lässt sich die Familie nicht beitragsfrei über einen Versicherungsnehmer mit versichern. Gerade bei großen Familien wird dies zu einer erheblichen Kostenbelastung, da für den Ehepartner und sämtliche Kinder ein eigenständiger Vertrag zur privaten Absicherung aufgesetzt werden muss. Bei Großfamilien lohnt der Wechsel in die PKV aus finanziellen Gründen nicht, allerdings können die stärkeren und individuell auswählbaren Leistungen privater Tarife stärker als die Kosten im Vordergrund stehen.

Jeder Bundesbürger verfügt über einen individuellen Gesundheitszustand und beeinflusst durch seine Lebensweise, ob er in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wahrscheinlicher krank wird oder nicht. Wer regelmäßig raucht, Extremsportarten nachgeht oder im Berufsalltag schwer körperliche Arbeit verrichtet, erkrankt wahrscheinlicher als ein einfacher Büroangestellter ohne private Risiken. Wird dennoch eine Absicherung über die PKV gewünscht, rechnet jeder Anbieter einen Risikozuschlag an. Mit diesem werden die Zusatzrisiken der einzelnen Personen erfasst, die hierdurch einen höheren Monatsbeitrag zahlen müssen. Bei zu großen privaten und beruflichen Risiken kann die Versicherung auch den Antrag ablehnen, da sich in ihren Augen die Absicherung nicht lohnt und immens hohe Beiträge mit sich brächte.

Mindestlaufzeiten der Verträge sind bei allen Versicherungen üblich. Abhängig von der Gesellschaft und dem gewählten Tarif dauert diese Laufzeit zwischen einem und drei Jahren. Während dieser Frist ist es dem Versicherten nicht möglich, regulär zu kündigen, er zahlt in jedem Fall seine Monatsbeiträge bis zum Ablauf der vereinbarten Mindestvertragslaufzeit.

Eine Ausnahme stellt eine Beitragsanpassung seitens der Versicherung dar, bei der es sich stets um eine Beitragserhöhung handeln dürfte. Auch innerhalb der Mindestlaufzeit tritt vertraglich zugesichert ein Sonderkündigungsrecht in Kraft, der Versicherte kann den Vertrag binnen vier Wochen außerordentlich kündigen. Wichtig ist hier, schnell zu handeln und durch einen Vergleich festzustellen, bei welcher anderen Versicherung er in Leistungen und Beitragshöhen gut aufgehoben ist.

Um zu einem möglichst niedrigen Monatsbeitrag für die Absicherung durch eine private Krankenversicherung zu gelangen, bieten viele Gesellschaften eine Selbstbeteiligung an. Bei dieser sichert der Versicherungsnehmer zu, bei jeder Behandlung und jedem Arztbesuch einen Zuschuss aus privater Tasche zu zahlen, beispielsweise in Höhe von 150 Euro. Übersteigen die Behandlungskosten den Betrag der Selbstbeteiligung, wird der Rest wie vertraglich vereinbart von der Versicherung übernommen.

Durch diese Regelung lässt sich der monatliche Versicherungsbeitrag teilweise erheblich absenken. Sinn ergibt eine Selbstbeteiligung jedoch nur, wenn der Versicherungsnehmer gesund ist und keine regelmäßigen Besuche beim Arzt zu erwarten sind. Ansonsten müssen immer wieder 150 Euro gezahlt werden, was in der Summe die Beitragseinsparungen zerstört. Beim Vergleich von Tarifen vor dem Abschluss ist zu überprüfen, wie flexibel eine Versicherung mit der Selbstbeteiligung umgeht und ob diese im Laufe der Jahre problemlos angepasst werden kann.

Die Rückkehr in die GKV ist zwar nicht vom Gesetzgeber ausgeschlossen, findet in der Praxis jedoch kaum statt. Grund hierfür ist, dass sich die Krankenkassen weigern, einen zuvor privat versicherten Antragsteller zu übernehmen. Ansonsten würden alle Privatversicherten in jungen Lebensjahren die niedrigen Beiträge der PKV nutzen, im steigenden Alter mit diversen Erkrankungen und höheren Beiträgen jedoch wieder in die GKV wechseln und den Beitrag statt persönlicher Risiken wieder alleine am Einkommen bemessen.

Falls ein Interesse an der Rückkehr in die GKV besteht, kann eine Antragsstellung bei einer Krankenkasse versucht werden. Sind Sie als Antragssteller unabhängig vom Lebensalter noch sehr gesund und versprechen durch ein hohes Einkommen hohe Beitragseinnahmen, wird manche Krankenkasse ihrem Wechselwunsch vielleicht zustimmen. Ansonsten haben Sie alleine die Möglichkeit, in einen Basistarif der PKV zu wechseln, der seit wenigen Jahren von allen Gesellschaften zwingend anzubieten ist. Dieser ist mit seinem Leistungsspektrum mit der gesetzlichen Krankenversicherung zu vergleichen und deutlich günstiger als klassische Volltarife der PKV zu finanzieren.

Bei einem Volltarif der PKV handelt es sich um einen vollwertigen Ersatz einer gesetzlichen Krankenversicherung, weshalb sich der Arbeitgeber an den Kosten dieser Absicherung beteiligt. Der Zuschuss des Arbeitgeber ist dabei gleich hoch wie sein Zuschuss, falls eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse bestünde. Wer beim Wechsel in den privaten Schutz einen Premium-Tarif abschließt, wird somit nicht die Hälfte der Beitragskosten an seinen Arbeitgeber abgeben können.

Selbstständige und Freiberufler zahlen die Absicherung durch die PKV komplett aus eigener Tasche, da kein Arbeitgeber existiert. Für Beamte ist der Wechsel zu einem privaten Anbieter reizvoll, da der Dienstherr einen Zuschuss zu medizinischen Maßnahmen in Form einer Beihilfe gewährt. Diese wird von der PKV berücksichtigt, so dass bei Beamten nur eine Finanzierungslücke für die einzelnen Behandlungen zu schließen ist. Falls sich ein Beamter für die Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse entscheidet, gewährt der Dienstherr keine Beihilfe.