Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung

Die Zahnzusatzversicherung - teure Kosten für Zahnersatz und Behandlungen vermeiden

Auf ein gesundes Gebiss kann kein Mensch bis ins hohe Lebensalter verzichten, das gleichermaßen für höchste Funktionalität beim Kauen sorgt und zu einem ästhetischen Anblick wird. Leider lässt sich selbst bei einer optimalen Zahnhygiene der schleichende Verfall des natürlichen Zahnmaterials nicht vermeiden, so dass früher oder später Zahnersatz eingesetzt werden muss. Da die gesetzliche Krankenkasse nur eine Grundversorgung übernimmt und sich anteilig an den Kosten für Zahnersatz beteiligt, müssen Patienten mit vielen Hunderten oder Tausenden Euro privater Zuzahlung rechnen. Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung bewahrt vor diesen Ausgaben, um mit einem Beitrag von wenigen Euro im Monat alle Zahnersatz- und Behandlungskosten an eine Versicherung abzugeben.

Weshalb ist die Zahnzusatzversicherung so wichtig?

Jede private Krankenversicherung in Deutschland bietet Zusatztarife an, damit gesetzlich Versicherte die Leistungen ihrer Krankenkasse gezielt ergänzen können. Gegenüber anderen Zusatzversicherungen, beispielsweise der Krankenhaus-Zusatzversicherung oder Heilpraktiker-Zusatzversicherung, gibt es beim Zahnzusatz einen wesentlichen Unterschied: Jeder Bundesbürger kann sich sicher sein, dass er im Laufe seines Lebens Zahnersatz benötigt und entsprechende Kosten auf ihn zukommen...

Für wen ist die Zahnzusatzversicherung geeignet?

Grundsätzlich ist die Zahnzusatzversicherung für jeden Bundesbürger geeignet, schließlich muss früher oder später mit dem Verlust der natürlichen Zähne und dem Einsetzen von kostspieligen Zahnersatz gerechnet werden. Allerdings ist nicht jeder Tarif sämtlicher Versicherungen in Deutschland gleichermaßen für jeden Patienten geeignet. Mit den verschiedenen Zahnzusatzversicherungen lassen sich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, um diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen...

Welche Tarifvarianten dieser Zusatzversicherung gibt es?

Auf dem deutschen Versicherungsmarkt sind Tarife der Zahnzusatzversicherung in zwei Varianten etabliert. Die deutlich häufigere Form ist der Aufbau als Sachversicherung. Bei dieser wird im Einzelfall überprüft, welche Behandlungskosten konkret anfallen und in welchem Umfang die Zahnversicherung diese Kosten erstattet. Da sich diese Versicherungen in ihren Leistungen prozentual auf die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung bezieht und als Zuschuss gewährt wird...

Ein Zahnzusatzversicherung Vergleich lohnt sich

Wie bereits angesprochen, setzen die einzelnen Versicherer und ihre Tarife unterschiedliche Schwerpunkte, was konkret durch eine Krankenzusatzversicherung abgedeckt wird. Dies gilt in den gebotenen Leistungen, genauso wie in den monatlich zu zahlenden Beiträgen. Für einzelne Interessenten ist es wichtig, vor dem Abschluss einen sachlichen und rechnerischen Vergleich durchzuführen und herauszufinden, wo individuell die beste Zahnzusatzversicherung wartet...

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Sind Höchstsätze bei der Erstattung zu beachten?

Höchstsätze sind ein wesentlicher Bestandteil aller Zahnzusatzversicherungen. Gemeint ist hiermit, dass die Versicherung nicht sämtliche Kosten für Zahnersatz und Zahnbehandlungen in vollem Umfang übernehmen wird. In welcher Art und Höhe eine Zuzahlung erfolgt, ist klar vertraglich geregelt, womit eine Unterscheidung vergleichsweise starker und schwacher Tarife möglich wird.

Grundsätzlich ist zwischen Höchstsätzen für bestimmte Behandlungsformen sowie eine Obergrenze in Euro zu unterscheiden. Gerade beim Zahnersatz ist es üblich, die Zuzahlung in einem Prozentsatz anzugeben, der stets als Zuschlag auf die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkasse zu sehen ist. Diese leistet eine Regelversorgung, im Falle von Ersatz wie Brücken oder Kronen sind dies 50 % der anfallenden Kosten. Abhängig von der Stärke des gewählten Tarifs lässt sich dieser Wert auf 60, 80 oder 90% hochschrauben, eine Absicherung der vollen Kosten von 100 % ist in der Tariflandschaft kaum zu finden. Auch bei einer sehr starken Zusatzversicherung wird der Patient einen geringen Zuschlag selbst zahlen müssen...

Geht es um prophylaktische Maßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung, wird mit festen Obergrenzen anstelle von Höchstsätzen gearbeitet. Schließt eine Zahnzusatzversicherung eine Leistung dieser Art ein, lässt sich diese jährlich bis zu einer Obergrenze, z. B. 100 Euro, in Anspruch nehmen. Die Versicherung möchte hiermit verhindern, dass der Patient viele Male im Jahr eine professionelle Zahnreinigung auf Kosten seiner Zusatzversicherung beansprucht. Bezogen auf die einzelne Maßnahmen im Rahmen der Obergrenze findet allerdings eine Kostenübernahme von 100 % statt, eine Zuzahlung wie bei hochwertigem Zahnersatz muss nicht gefürchtet werden.

Zahnzusatzversicherung Leistungen

Das sind die Leistungen der Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherungen haben sich über die letzten Jahren zu den komplexesten Zusatzversicherungen in Deutschland entwickelt. Fast jede Versicherung bietet Tarife dieser Art, meist in einem gestaffelten System mit der Übernahme unterschiedlicher Leistungen in einem abweichenden Umfang. Im Folgenden soll ein genauer Blick auf die verschiedenen Leistungen geworfen werden, die üblicherweise in einem Zahnzusatztarif zu finden sind. Im Einzelfall ist zu prüfen, in welchem Umfang jede Leistung geboten wird und wie sich die Zuzahlung der Versicherung genau gestaltet.

Wie sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen?

Die private Zahnzusatzversicherung ist vorrangig für gesetzlich Versicherte interessant, da die Krankenkasse lediglich eine sogenannte Regelversorgung gewährleistet. Der Begriff bezieht sich explizit auf die Zahnmedizin und umfasst, dass die Krankenkasse für eine geregelte Nutzung von Zähnen und Kiefer für das Kauen von Speisen aller Art sorgen soll. Es handelt sich also um eine Grundversorgung, bei der es weder auf den ästhetischen Aspekt eines schönen Gebisses oder eine besondere Hochwertigkeit der Implantate und Inlays ankommt. Dies zeigt sich auch in der Finanzierung von Zahnersatz, weshalb auf Kassenpatienten fast immer teure Zuzahlungen zukommen...

Zu den wichtigsten Elementen der gesetzlichen Regelversorgung gehören Metallkronen, die auf marode Zähne aufgesetzt werde und diese grundlegend schützen sollen. Auch Brücken und herausnehmbarer Zahnersatz werden in ihren Grundformen durch die gesetzliche Krankenkasse finanziert. Die Bezeichnung Regelversorgung ist irreführend, da nicht angenommen werden soll, dass die gesetzliche Krankenversicherung alle Zahnersatz- und Behandlungskosten übernimmt. Stattdessen gilt ein Festzuschuss von 50 %, der sich bei regelmäßigem Besuch des Zahnarztes mit Bonusheft auf 60 oder 65 % steigern lässt.

Die Folge ist, dass auch für die Regelversorgung teure Zuzahlungen anfallen, selbst wenn Sie als Patient auf größeren Luxus in Form von hochwertigerem Zahnersatz und modernsten Behandlungsmethoden verzichten. Die meisten Zahnzusatzversicherungen sichern Ihnen für die Regelversorgung eine umfassende Kostenübernahme zu, d. h. zusammen mit der gesetzlichen Leistung werden 100 % erstattet. Lediglich beim Wunsch nach einem hochwertigeren Ersatz kommen die Höchstsätze der Versicherung zur Anwendung.

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Häufig gestellte Fragen zur Zahnzusatzversicherung

Da Kinder über ein gesundes, natürliches Zahnmaterial verfügen und eine Absicherung der Milchzähne nicht sinnvoll erscheint, entscheiden sich viele Eltern gegen Zahnzusatzversicherungen für ihren Nachwuchs. Allerdings lassen sich über eine private Zusatzversicherung auch Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung absichern, die bei vielen Kindern und Jugendlichen notwendig wird.

Der Abschluss der privaten Versicherung lohnt, wenn die richtigen Leistungselemente abgesichert werden und ein Schwerpunkt auf die Kieferorthopädie gesetzt wird. Viele Versicherungen in Deutschland halten spezielle Tarife für Kinder bereit und erleichtern die Entscheidung, teure Zusatzkosten für Zahnspange & Co. an die Versicherungsgesellschaft abzugeben. In die Entscheidung für oder gegen einen Vertrag sollte der Zustand des kindlichen Gebisses einspielen. Häufig kann der Zahnarzt im Laufe der Kindheit einschätzen, ob eine Spange in den nächsten Jahren notwendig wird oder nicht.

Bei vielen Versicherungen wird mit Wartezeiten gearbeitet, die unterschiedlich lang ausfallen. Eine gängige Regelung sind drei bis sechs Monate, eine längere Wartezeit benachteiligt den Versicherungsnehmer unnötig und sollte bei einem Tarifvergleich nicht berücksichtigt werden.

Unabhängig von einer Wartezeit ist die Kostenübernahme für Behandlungen oder Zahnersatz ausgeschlossen, die bereist im Moment der Vertragsunterschrift vorlagen und notwendig waren. Aus verständlichen Gründen möchte keine private Versicherung Kosten für eine akut anfallende Situation übernehmen, da sonst jeder Versicherungsnehmer erst im "Ernstfall" eine solche Zusatzversicherung abschließen würde.

Unabhängig hiervon bieten verschiedene Zahnversicherungen an, den Vertrag ohne Wartezeit beginnen zu lassen. Natürlich werden hierdurch weiterhin keine Kosten für bereits erkannte Maßnahmen rund um die eigene Zahngesundheit übernommen. Allerdings hat der Versicherte die Gewissheit, bei plötzlich auftretenden Maßnahmen innerhalb der nächsten Monate direkt auf den Schutz seiner Zahnzusatzversicherung vertrauen zu können.

Eine einheitliche Regelung aller Versicherungen in Deutschland gibt es nicht, jedoch wird von den meisten Gesellschaften das Führen des Bonusheftes für umfassende Versicherungsleistungen verlangt. Nur im Falle einer regelmäßigen Vorsorge, wie sie im Vertragstext der meisten Versicherungen verlangt wird, findet eine Kostenerstattung bis zu 100 % der Regelversorgung statt. Ob diese regelmäßige Vorsorge das lückenlose Führen des Bonusheftes über die letzten fünf oder zehn Jahre umfasst, sollte den Versicherungsbedingungen der jeweiligen Gesellschaft entnommen werden.

Hierzu ein konkretes Beispiel: Ein Patient benötigt eine Krone, die Kosten hierfür werden durch die gesetzliche Versorgung zu 50 % übernommen. Wurde das Bonusheft über die letzten fünf Jahre regelmäßig geführt, erhöht sich der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse auf 60 %. Sichert die Zahnzusatzversicherung eine Kostendeckung bei Regelleistungen von 100 % zu und verlangt eine regelmäßige Vorsorge, geht sie vom Erreichen der genannten 60 % aus und zahlt als Zuschuss die verbleibenden 40 %. Fehlt das Bonusheft oder wurde es nicht gepflegt, bleibt es beim Zuschuss von 40 %, so dass die Krone insgesamt nur zu 90 % finanziert ist und der Patient einen Eigenanteil übernehmen muss. Das Führen des Bonusheftes ist deshalb für die volle Kostenerstattung dringend anzuraten.

Grundsätzlich ist die Zahnzusatzversicherung bei der Einkommensteuererklärung steuermindernd absetzbar. In der Praxis kommt es aber nur selten zu einer tatsächlichen Anrechnung. Grund hierfür ist, dass für jeden Steuerpflichtigen eine Obergrenze für Sonderausgaben dieser Art zulässig sind, aktuell liegen diese bei 1.500 Euro jährlich. Da bereits die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung als derartige Sonderausgaben berücksichtigt werden, wird die Anrechnung durch einen klassischen Arbeitnehmer nur bei einem sehr geringen Einkommen möglich. Bei Selbstständigen und Freiberuflern sind die Aussichten besser, allerdings dürften diese noch in anderen Formen eine private Vorsorge betreiben. Die Möglichkeit der Absetzbarkeit ist also immer gegeben, leider fast immer ohne konkrete Auswirkungen auf den zu versteuernden Gesamtbetrag.

Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit sind nicht der Regelfall der Branche, werden von verschiedenen Gesellschaften trotzdem angeboten. Ziel ist hierbei, sich positiv von der Konkurrenz abzugrenzen und potenziellen Versicherungsnehmern einen direkten Schutz ab dem ersten Versicherungstag zuzusichern. Neben der klassischen Wartezeit sind vergleichbare Regelungen bezüglich Obergrenzen der Gesamtleistungen in den ersten Vertragsjahren zu beachten. Abhängig vom gewählten Tarif verzichtet die Versicherung auf solche Einschränkungen oder übernimmt ab dem ersten Jahr umfangreichere Kosten als bei seinem Standardtarif.

Wichtig ist, dass potenzielle Wartezeiten nicht für alle Vertragselemente gleichermaßen gelten. Eine professionelle Zahnreinigung lässt sich bei vielen Tarifen oft schon im ersten Halbjahr nach Abschluss durchführen, schließlich tragen solche Maßnahmen zu Erhalt der Zahngesundheit bei. Wenn es um die Kostenübernahme für Zahnersatz oder medizinische Behandlungen geht, dürfen diese im Moment des Vertragsabschlusses noch nicht vorliegen. Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit werden also nicht zu einem Trick, um mitten in der laufenden Behandlung einen Vertrag abzuschließen und sämtliche Kosten an die Versicherung mit ihrem Zusatztarif abzugeben.