Kurleistungen

Kurleistungen in der privaten Krankenzusatzversicherung

Kurleistungen werden von den gesetzlichen Versicherern heute nur noch sehr eingeschränkt übernommen. Sie haben allerdings die Möglichkeit eine private Krankenzusatzversicherung für die Finanzierung einer ambulanten oder stationären Heilbehandlung mit Kuranwendungen abzuschließen. Interessant ist eine private Zusatzversicherung für Kurleistungen auch für Selbstständige, die sich oft einen Kuraufenthalt dadurch überhaupt erst ermöglichen können. Da es keine einheitlichen Tarife für private Zusatzversicherungen für Kurleistungen gibt, sollten Sie die einzelnen Versicherungen und ihre Angebote sorgfältig miteinander vergleichen und sich dann für einen Versicherer entscheiden.

Kuraufenthalt im Sanatorium oder im Kurhotel

Anders als bei einem reinen Erholungsaufenthalt hat eine Kur immer einen medizinischen Hintergrund. Daher wird vor der Gewährung von Leistungen durch den Versicherer geprüft, ob für die Kurbehandlung eine medizinische Notwendigkeit besteht.

Welche Leistungen in welcher Höhe in einer privaten Krankenzusatzversicherung für Kuranwendungen abgedeckt sind, entnehmen Sie dem Leistungskatalog des jeweiligen Anbieters. Ein Unterschied besteht auch darin, ob Sie bei der Kur direkt im Kurort im Sanatorium oder im Kurhotel wohnen oder ob Sie eine ambulante Kur in Ihrem Wohnort oder in der Nähe antreten möchten.

Ärztliche Heilmaßnahmen, die der Wiederherstellung Ihrer Gesundheit und Arbeitskraft dienen, werden durch eine private Krankenzusatzversicherung weitgehend abgedeckt. Der Kuraufenthalt wird gestaffelt bezuschusst.

Eine Kur können Sie sich übrigens alle drei bis vier Jahre von Ihrer privaten Krankenzusatzversicherung ganz oder teilweise finanzieren lassen - vorausgesetzt, die medizinische Notwendigkeit ist gegeben.

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Kurleistungen nach Krankheit, Unfall oder Operation

Eine Kur dient der Rehabilitation nach einer längeren Krankheit, einem Unfall oder einer Operation und dient dem Wiederaufbau oder der Stärkung der Gesundheit. Auch bei chronischen Leiden wie Rheuma oder Allergien kann eine Kur mit bestimmten ärztlichen Heilanwendungen angezeigt sein. Allgemeinen Erschöpfungszuständen und Burnout lässt sich ebenfalls mit einer Kur gut entgegen steuern und Sie werden bei Ihrem Kuraufenthalt wieder fit gemacht für den Beruf oder Ihren Alltag.

Allerdings ist es heute nicht mehr so ganz einfach, einen Kuraufenthalt finanziert zu bekommen. Daher sollten Sie den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung, die bestimmte Kurleistungen umfasst, in Erwägung ziehen. Für die Finanzierung eines Kuraufenthalts gibt es verschiedene Tarife und auch variierende Angebote der einzelnen Versicherer, die sehr voneinander abweichen können. Vor allem sollten Sie sich vor Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung genau kundig machen, welche Leistungen der Versicherer überhaupt übernimmt.

Selbstbehalt bei Kuraufenthalt mit der Versicherung klären

Einen Kuraufenthalt aus eigener Tasche zu bezahlen ist nicht ganz billig. Die Frage des Selbstbehalts ist auch beim Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung ein wichtiger Punkt. Voll bezahlt wird eine Kuranwendung von der Versicherung nach bestimmten strengen medizinischen Auflagen, Sie müssen einen Teil der Kosten unter Umständen selber tragen. Vor allem die Frage der Unterkunft und die Wahl des Kurorts sollten Sie klären.

Viele Versicherer knüpfen die Übernahme der Kosten an bestimmte Kurbäder, Kurheime und Sanatorien, mit denen sie Verträge haben und die auf bestimmte Reha-Maßnahmen und Kuranwendungen spezialisiert sind. Ziehen Sie bestimmte Kurorte vor oder möchten Sie in einem bestimmten Kurhotel wohnen, müssen Sie in der Regel die Zusatzkosten selber tragen. Wie hoch die Selbstbeteiligung bei einer privaten Krankenzusatzversicherung im Einzelfall ausfällt, sollten sie bei der Versicherung Ihrer Wahl klären.