Krankenhaustagegeldversicherung

Krankenhaustagegeld

Krankenhaustagegeldversicherung - finanzielles Extras für schwere Zeiten

Ein Aufenthalt im Krankenhaus kommt in vielen Fällen plötzlich und ermöglicht dem Betroffenen keinerlei Vorbereitung. Dies gilt umso stärker, wenn er Opfer eines Unfalls geworden ist und zwischen Operation und Rehabilitation Wochen und Monate im Krankenhaus verbringen muss. Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird ein langer Aufenthalt in Krankenhaus oder Klinik zu einer finanziellen Herausforderung, schließlich können Sie als Patient nach dem Unfall über lange Zeit nicht wie gewohnt arbeiten gehen. Mit der Krankenhaustagegeldversicherung besteht die Möglichkeit, gezielt für dieses Risiko vorzubeugen und sich ab dem Tag der Einweisung täglich einen festen Eurobetrag durch eine Versicherung auszahlen zu lassen.

Ein Vergleich zur Krankenhaustagegeldversicherung lohnt sich

Wie für viele Versicherungen ist es ratsam, sich vor dem Abschluss einer Krankenhaustagegeldversicherung einen Überblick über die Angebote der Branche zu verschaffen. Jeder Tarif hat seine Stärken und Schwächen und weist gegenüber der Konkurrenz Unterschiede auf, häufig führen einzelne Versicherungen auch verschiedene Tarifvarianten dieser Zusatzversicherung.

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Die wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen und Versicherungen sind:

  • Minimale/Maximale Höhe für das Krankentagegeld
  • Maximale Bezugsdauer in Jahren
  • Höhe des Versicherungsbeitrags
  • Tarifliche Extras, z. B. Chefarztbehandlung

Bei einem sachlichen und rechnerischen Tarifvergleich lassen sich Kosten und Leistungen der einzelne Produkte gezielt gegenüberstellen, um die individuelle Eignung für Ihre Person zu erkennen. Im Vergleich zu anderen Zusatzversicherungen, die durch eine private Krankenversicherung angeboten wird, ist die Absicherung von Krankenhaustagegeld nicht zu komplex. Der Vergleich der Tarife gelingt so besonders einfach, um starke Leistungen und die beste Höhe für den Beitrag zu finden.

Wann zahlt die Krankenhaustagegeldversicherung?

Die meisten Tarife für Krankenhaustagegeld setzen einen Unfall als Auslöser für den Aufenthalt in Krankenhäusern oder einer Klinik voraus. Bei einem routinemäßigen Eingriff, beispielsweise für die Entfernung des Blinddarms, wird im Regelfall kein Tagegeld durch die Versicherung gewährt. Außerdem wird vorausgesetzt, dass es sich um einen echten, stationären Aufenthalt handelt, der Patient also nicht wie bei einer Tagesklinik zu Hause übernachtet und stationär lediglich seine Übungen absolviert. Für beide Voraussetzungen ist ein genauer Blick auf die Formulierungen im jeweiligen Versicherungstarif zu werfen.

Das festgelegte Krankenhaustagegeld wird im Leistungsfall für jeden Tag gewährt, an dem sich der Versicherungsnehmer im stationären Aufenthalt befindet. Hierbei werden der Tag der Einweisung und der Tag der Entlassung üblicherweise als ganze Tage mitgerechnet, weshalb der volle Betrag an beiden Tagen ausgezahlt wird. Die Dauer des Bezugs hängt vom jeweiligen Vertrag ab und ist zeitlich auf jeden Fall begrenzt. Die meisten Tarife rechnen eine maximale Bezugsdauer von zwei oder drei Jahren an, wodurch auch schwerwiegende Unfälle mit einer langen Phase der körperlichen oder geistigen Rehabilitation abgedeckt sind.

Das ist der Unterschied zur Unfallversicherung

Auch durch die Unfallversicherung als spezielle Variante der Krankenversicherung werden Leistungen gewährt, wenn es zu einem Unfall kommt. Durch die Unfallversicherung wird beispielsweise über die Gliedertaxe ein fester Eurobetrag als Entschädigung gezahlt, falls der Betroffene eine Extremität verliert oder anderweitig schaden nimmt. Die Unfallversicherung berücksichtigt nicht zwingend, ob es zu einem kurz- oder langfristigen Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer Klinik kommen muss. Um für diese Phase eine Finanzierung nach Maß zu erhalten, ist die Krankenhaustagegeldversicherung alternativlos, die oft als Bestandteil einer privaten Unfallversicherung abgeschlossen werden kann. Andere Tarife sind als private Krankenzusatzversicherung zu sehen, um zusätzliche Krankenhausleistungen wie die Behandlung durch den Chefarzt zu erhalten.

Krankenhaustagegeld Leistungen

Leistungen der Krankenhaustagegeldversicherung im Überblick

Gegenüber anderen Zusatzversicherungen ist das Krankenhaustagegeld eine einfach zu verstehende Leistung. Hierdurch fällt es leichter, den richtigen Tarif für Sie zu finden und eine angemessene Kostenübernahme für eine drohende Unfallsituation zu vereinbaren. Im Folgenden erfahren Sie detailliert, welches Leistungsspektrum diese private Zusatzversicherung abdeckt und ob ihr Abschluss im individuellen Fall lohnt.

Finanzielle Leistungen der Krankenhaustagegeldversicherung

Finanzielle Leistungen der Krankenhaustagegeldversicherung

Wichtigster Vertragsbestandteil ist die Zahlung eines festen Eurobetrags für alle Tage, den sich der Versicherungsnehmer nach einem Unfall in einem stationären Aufenthalt befindet. Mit diesem Geld sollen die Sonderkosten abgedeckt werden, die sich durch das alltägliche Leben in der Einrichtung ergeben und nicht durch das fortlaufende Einkommen bzw. dessen Ersatzzahlungen gedeckt sind. Gängige Höhe für das Krankenhaustagegeld sind zehn oder 20 Euro pro Tag, allerdings besteht eine vollständig freie Gestaltung der Leistungshöhe. Grundtarife mit einer Höhe von zehn Euro pro Tag nutzen gesetzlich Versicherte vorrangig dazu, ihre tägliche Zuzahlung nach dem gesetzlichen Krankenversicherungssystem auszugleichen.

Sobald ein Unfall eingetreten ist die Einweisung in die Klinik erfolgt ist, sollte die zuständige Versicherung unmittelbar informiert werden. Mit einem entsprechenden Nachweis über den Aufenthalt nach einem Unfall, der beispielsweise durch einen Bericht des Krankenhauses schnell übermittelt werden kann, wird das Gesuch schnell bearbeitet. Schließlich bringt es dem Versicherungsnehmer nichts, wenn er Tage und Wochen auf die zugesicherte Zusatzleistung warten muss.

Bei den meisten Versicherungen und Tarife wird jeder Kalendertag als voller Tag für die Leistungsgewähr gezählt. Dies gilt explizit für den Einweisungstag, den Entlassungstag sowie das Wochenende, an dem keine medizinischen Behandlungen durchgeführt werden.

Gesonderte Leistungen der Zusatzversicherung

Ein Tarifvergleich oder der Kontakt zu einzelnen Versicherungen zeigt schnell, dass die Krankenhaustagegeldversicherung selten als eigenständige Versicherung angeboten wird. Häufig wir das Leistungselement als Teil einer Unfallversicherung oder privaten Krankenzusatzversicherung angeboten. Beide Tarifsparten bieten sinnvolle Zusatzleistungen, wenn es zu einer Unfallsituation gekommen ist bzw. der Aufenthalt in einer Klinik nötig wird. Vor allem die Krankenzusatzversicherung überzeugt hier mit einem breiten Spektrum an Sonderleistungen, beispielsweise der Unterbringung im Einbett-Zimmer, der Behandlung durch den Chefarzt oder die Kostenübernahme für Heil- und Hilfsmittel.

Als Krankenzusatz- und als Unfallversicherung sind die Tarife meist nach dem Baukasten-System aufgebaut, d. h. der Versicherte kann sich einzelne Vertragselemente nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Je nach Versicherung wird es möglich, nur ein Element in die Unfall- oder Krankenzusatzversicherung zu integrieren, in diesem konkreten Fall alleine eine Absicherung von Krankenhaustagegeld. Auch beim Vergleich der Versicherungen und ihrer Tarife ist es wichtig, den Aufbau des jeweiligen Angebots zu überprüfen. Schließlich soll der Beitrag nicht durch Tarifelemente steigen, die neben dem Krankenhaustagegeld gar nicht nur persönlichen Absicherung gewünscht sind.

Häufig gestellte Fragen zur Krankanhaustagegeldversicherung

Die freie Klinikwahl ist üblicherweise kein Bestandteil der Krankenhaustagegeldversicherung. Diese gewährt ausschließlich eine finanzielle Leistung in fester Höhe pro Tag, nimmt jedoch keinen Einfluss auf andere Leistungen und Umstände während des Aufenthaltes im Krankenhaus. Gesetzlich Versicherte müssen somit weiterhin das Krankenhaus wählen, das am nächsten zu ihrem Wohnort liegt. Auch die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung in einem Einzelzimmer sind nicht zugesichert.

Wenn ergänzende Krankenleistungen neben dem Krankenhaustagegeld gewünscht werden, ist der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung die richtige Wahl. Dies erfolgt unabhängig von einem Tarif über Krankenhaustagegeld und sichert Extras für die Zeit in Krankenhäusern und Kliniken zu, beispielsweise auch eine freie Klinikwahl. Bei manchen Versicherungen wird diese private Krankenversicherung mit dem Leistungselement Krankenhaustagegeld kombiniert, ein preiswerter Abschluss gegenüber zwei Einzelverträgen ist oft möglich.

Anders als beim gesetzlichen Krankengeld oder privaten Krankentagegeld gibt es formal keine Begrenzung nach oben. Auch das Nettoeinkommen des Unfallopfers spielt in den Vertrag nicht ein, so dass bezüglich der Höhe des gewährten Eurobetrags pro Tag große Freiheiten herrschen. Umgekehrt handelt es sich um eine Spezialversicherung, die der Deckung anfallender Kosten während einer Klinik- oder Krankenhausaufenthaltes dienen. Die Zusatzversicherung dient also nicht der Bereicherung, um täglich Hunderte von Euro durch die Versicherung zu erhalten. Bei der individuellen Vertragsgestaltung kann mit der Versicherung abgesprochen werden, was eine persönlich sinnvolle Grenze nach oben darstellt.

Bei den meisten Versicherungen wird das Versicherungsjahr für Verträge zum Krankentagegeld parallel zum Kalenderjahr geführt. Der Versicherungsbeitrag ist meist jährlich zu zahlen und gilt für die kommenden zwölf Monate im Voraus. Für die Kündigung gilt wie bei vielen Zusatzversicherungen die reguläre Frist von drei Monaten, bezogen auf das Versicherungs- und Kalenderjahr sollte die Kündigung spätestens zum 30. September eingehen. Die Kündigung ist schriftlich einzureichen und vom Versicherungsnehmer zu unterscheiden. Ob dies in Briefform erfolgen muss oder ein Fax reicht, ist den Versicherungsbedingungen zu entnehmen.

Abweichend von der regulären Kündigung besteht die Möglichkeit, von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Dieses tritt unter bestimmten Umständen rund um den Versicherungsverlauf ein, die wichtigsten Fälle sind eine angekündigte Beitragserhöhung seitens der Versicherung oder eine Anpassung des vertraglich zugesagten Leistungsspektrums des Tarifs. Die Sonderkündigung muss innerhalb von vier Wochen schriftlich eingereicht werden, im Schreiben muss explizit der Grund für die Kündigung wie eine Beitragserhöhung angegeben werden.

Nicht für jeden Eingriff, der in einem Krankenhaus oder einer Klinik durchgeführt wird, muss es zu einer Einweisung kommen. Beispielsweise kann direkt nach einem Unfall eine spezialisierte Unfallklinik den Eingriff vornehmen und den Patienten am Abend des gleichen Tages nach Hause schicken. Ob in diesem Fall Leistungen aus der Krankenhaustagegeldversicherung gewährt wird, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Theoretisch wäre es denkbar, für einen Einweisungs- und Entlassungstag den vereinbarten Tagessatz zu erhalten. In der Praxis setzen Versicherungen jedoch häufig eine Mindestdauer für den Aufenthalt, beispielsweise drei Tage, an.

Fast ausnahmslos beziehen sich Tarife und Verträge über Krankenhaustagegeld auf die Behandlung nach Unfällen. Kommt es zu einem regulären Aufenthalt in Krankenhäusern oder Kliniken, beispielsweise um durch einen Eingriff chronische Beschwerden zu beseitigen, sind keine Zahlungen aus dieser Zusatzversicherung zu erwarten. Natürlich kann sich der Patient frei dazu entscheiden, rechtzeitig im Vorfeld andere Zusatzversicherungen abzuschließen, um finanziell gesichert durch jeden Krankenhausaufenthalt zu gehen.

Im Unterschied zu anderen Zusatzversicherungen im Gesundheitsbereich müssen für die Gewähr von Krankentagegeld keine Wartezeiten gefürchtet werden. Der Grund liegt in der ausschließlichen Zahlung des Tagesgeldes nach Unfällen. Da im Moment des Vertragsabschluss kein Versicherungsnehmer weiß, ob und wann er in eine Unfallsituation gerät und Leistungen aus dem Vertrag beziehen muss, ergibt eine Wartezeit für die Krankenhaustagegeldversicherung wenig Sinn.

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